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Vita

Coline Meret Lola Jud wurde in Paris geboren und wuchs zweisprachig in Luzern, Schweiz, auf. Ihren Weg in die Theaterwelt begann sie 2013 mit einer Schneiderlehre am Theater Neumarkt in Zürich, gefolgt von einer festen Kostümassistenz am Luzerner Theater (2016–2018). Sie studierte Kostümdesign bei Reinhard von der Thannen in Hamburg und Bühnenbild bei Evi Bauer an der HfBK. Sowie bei Nathalie Talec an der Beaux-Arts.

Seit 2022 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Als international tätige freie Kostüm- und Bühnenbildnerin arbeitete sie unter anderem mit der Musiktheaterregisseurin Lara Yilmaz zusammen – etwa für das Stück „Becoming Luise Büchner“ (2022) am Staatstheater Darmstadt sowie am Theater an der Parkaue in Berlin (2024). Zuletzt für die Uraufführung der Kinderoper “die Tintenfischlady“ an der Deutschen Oper Berlin (2025).

Gemeinsam mit Vivien Hohnholz setzte sie weitere Akzente im Opernbereich und gestaltete das Kostümbild für Mozarts “Così fan tutte“ am Staatstheater Kassel (2024) sowie “La Traviata“ am Landestheater Detmold (2025).

Für ihr Kostümdesign für Lucia Wunschs Inszenierung „Emilia. Ein Trauerspiel in einem Aufzug“ wurde sie mit dem Karl-H. Dietze Preis ausgezeichnet. Die Inszenierung wurde zudem zu den Lessingtagen 2023 ans Thalia Theater eingeladen. Weitere Zusammenarbeit mit Lucia Wunsch führten sie unter anderem ans Berliner Ensemble und Kampnagel Hamburg.

Seit 2020 arbeitet Coline Meret Lola Jud mit dem finnischen Kollektiv StudioTotal Helsinki zusammen. Sie entwarf das Kostümdesign für deren ersten Langspielfilm „Dreamwork“ (2023) in Helsinki, die Kostüme für die Weltpremiere von „Requiem for a Dream“ (2024) am Rakvere Teatre in Estland sowie für die Tanzproduktion „Farm der Tiere“ (2025) in Zürich.

Zuletzt führte sie ihre Zusammenarbeit an das Luzerner Theater zurück an dem sie gemeinsam die Uraufführung des Stückes “Rückkehr der Fährfrauen*“ erarbeiteten.

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Foto © Andreas Manecke

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